2013

JVA Zeithain

Extrablatt – Die Melodie des Geldes

Regie/ Ausstattung: Jacqueline Hamann, Uwe Ziegler
Pianist: Konrad Möhwald

extrablattEine Komödie mit Kriminellen, einem ehrenwerten Bürger, einem Sänger und einem Pianisten.
Was tut man nicht alles, um an das große Geld zu kommen?Heute wie damals hat es mit redlicher Arbeit noch kaum einer geschafft.
Anders Franz! Franz August Hermann, mit bürgerlichem Namen.
Er ist aufgebrochen in das Land der Träume, der unbegrenzten Möglichkeiten, um rechtschaffen und ehrlich sein Glück zu finden, den Brief seiner Liebsten im Gepäck und den Kopf voller naiver Hoffnungen.
Doch manchmal kommt alles anders, als man denkt:
Die Liebste ist nicht da, alles ist fremd und ohne es zu wollen, wird man von den dunklen Machenschaften der neuen Welt überrollt …

Die diesjährige Theaterproduktion ist eine Hommage an die verrückt skurrile Kinowelt des Stummfilms. Gemeinsam mit 15 Gefangenen der JVA Zeithain werfen wir uns ins Milieu der 20er Jahre: dunkle Hafenviertel, Rotlicht, teure Restaurants, Gangster, zwielichtige Gestalten, der Mann am Piano, menschliche Schwächen und ein Koffer voller Geld.

Wir danken dem Staatsschauspiel und der Staatsoper Dresden für die Unterstützung.

JVA Dresden

Puppenprojekt JVA Dresden

„Klappe Auf!“, so hieß ein Klappmaulpuppenprojekt der Kunsttherapie in Zusammenarbeit mit der Familienorientierten Station der JVA Dresden. Die Aufführung vor den eigenen Kindern am 7.12.2013 können wir aus Datenschutzgründen nicht zeigen. Diesen kurzen, extra hierfür produzierten Einblick schon.

JVA Dresden

In 8 Tagen Masken bauen und spielen

Im September fand in der JVA Dresden ein Maskenbau und Maskenspiel-Workshop statt, den Christian Bohdal (Hochschule für Künste im Sozialen Ottersberg) und Antje Grüner (Kunsttherapeutin JVA DD) leiteten.

In der kurzen Bau und Probephase entstand eine Atmosphäre, in der sehr konzentriert und mit viel Neugier gearbeitet wurde. Nachdem am ersten Tag Erfahrungen mit den Baseler Masken gesammelt wurden, ging es darum, ausgehend von diesen eine eigene Maske zu bauen und auf der Bühne zu klären, wie die Figur wirkt, was für eine Person oder Wesen das ist, wie sie heißt, was sie möchte und wie sie tickt.

Dabei entstand nicht nur aus den Gefangenen, Kunsttherapeutinnen und einer Tänzerin ein Ensemble, sondern auch eine kleine poetische Geschichte mit 12 Figuren, die vor einem Publikum aus Mitgefangenen präsentiert wurde.

JSA Regis-Breitingen

Running Gang oder Wo hat hier Wer Wem das Glück geklaut?

Projektleitung:
Matthias Bega -Künstlerische Leitung
Ellinor Balbach – Organisation und Theaterpädagogik
Lucia Thanner – Bühnenbild und Requisiten
Musikalische Leitung: Holger Jeschke, Robert Herrmann, Arto Mäkelä

Ein Theaterstück mit Jugendlichen der JSA Regis-Breitingen

running_gangSechs Kleinganoven machen sich auf die Suche nach dem Glück.
Aber Zeit ist Geld und Beeilung angesagt! Wer kommt zuerst ans Ziel?
Und was ist es eigentlich was hier gesucht wird?
Während des Laufens kommen die Ganoven ins Gespräch.
„Hast du schon mal Glück gehabt?“
„Ich hatte Glück im Unglück!“
„Was ist für dich Glück?“
„Ich habe den absoluten Höhepunkt gehabt.“
„Das wäre fast schief gelaufen.“

Natürlich hat jeder auch passende Geschichten dazu zu erzählen. Gemeinsam begeben sie sich in ihre fantastischen Welten und versuchen, Antworten auf diese Fragen zu bekommen. Ob sie ihr Glück wirklich finden?

Vorstellungen:
05.- 07.12.2013

Bildergalerie „Running Gang“

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