Musik

Musikschulvorspiel Sommer 2017: Bucovina Club

„Bucovina Club“ ist ein klassischer Balkan-Partykracher. So klingt er live bei uns.

Musikschulvorspiel Sommer 2017: I wish

„I wish“ ist ein Hit von Stevie Wonder aus dem Jahr 1976. Nicht mehr dieser aggressive Egozentrismus eines „Mister Dynamite“ James Brown, sondern ein eher jazziger, gefälliger Stil, aber immer noch „funky as hell“. Hier eine Aufnahme vom Sommer 2017 aus dem Kreativzentrum.

Konzert März 2017 „Amada Mia Amore Mio“

Ein fetter Schlager aus den Siebzigern in einer Bläserversion des Kreativzentrums.
Das Ding gibt es auch noch in einer gesungenen Version, aber das wollt ihr nicht wirklich hören…

Konzert März 2017 „Wohin du gehst“

Ein aktueller Song von AnnenMayKantereit supported by Micha Töpfer an der „Mundi“, der dieses Projekt leitet und zusammenhält.

Last Rising

Der jährliche Besuch der Band „Last Rising“ ist im Kreativzentrum der JVA Zeithain schon ein äußert angenehme Tradition. Der hochqualitative Mix aus Metal- und Rockcoversongs macht es schwer, sich für eine Auskoppelung zu entscheiden, deshalb ausnahmsweise mal ein kleines Medley.

Last Rising

Musikschulvorspiel Winter 2016: I feel good

Woooaaah – We feel good!
Ein Klassiker der frühen Sechziger. James Brown war ja auch ein paar mal inhaftiert, insofern passt das ganz gut. Funky Vibrations gibt es eben auch hinter den Mauern.

Projekt TraRocktor: Who´ll stop the rain

Der Klassiker von Creedence Clearwater Revival in einem neuem Gewand, live im Kreativzentrum am 14.6.2016. Die meisten hier musizierenden Inhaftierten sind inzwischen bereits entlassen.
Wir wünschen alles Gute!

Musikschulvorspiel Sommer 2016: Roads

Etwas vor dem legendären Comeback-Konzert in Dresden tauchten Massive Attack bereits bei uns im Kreativzentrum auf. Zumindest ihre Doubles. Die leise Macht der stillen Töne.
Muss nicht alles immer in Lautstärke ausarten…

JVA Zeithain – Racket live am 30.3.2016 im Kreativzentrum der JVA Zeithain

Seit Lemmy Ende 2015 abgetreten ist, bewerben sich einige neue Kandidaten auf das Amt der Hohepriester des Rock ´n Roll. Racket aus Chemnitz hat hierbei ganz gute Chancen: Sie sind zu dritt, haben ordentlich Dampf und wissen, was es braucht, den Saal zum Kochen zu bringen. Unsere Jungs wurden jedenfalls im Sturm erobert. Vielen Dank für Euren Besuch, man sieht sich wieder! Racket online

JVA Zeithain – 100 Prozent live am 30.3.2016 im Kreativzentrum der JVA Zeithain

Hundertprozent ist ziemlich viel. Mehr geht eigentlich nicht. Aber weil man auf alles immer noch einen draufsetzen kann, spielen sie zu viert und nicht in der heiligen Triade des Rock ´n Roll und versuchen sich dabei an den ganz großen Urgesteinen des Hardrock. Hier eine Version von „Breakin´the Law“. Immerhin: Im Gegensatz zu Judas Priest wissen diese Jungs wovon sie singen. Und Lemmy im Hintergrund hat zumindest keine Miene verzogen, was ja auch schon mal kein schlechtes Zeichen ist…

JVA Zeithain – Ralph „Ganz gewiss“

Diese Aufnahme entstand 2015 während eines Studioprojektes im Kreativzentrum der JVA Zeithain.

JVA Zeithain – Sweet Sue (Just you)

Eine recht populäre Swing-Jazz-Nummer aus den 20er Jahren live im Kreativzentrum. Das Saxophonsolo stammt von unserem langjährigen Saxophonlehrer. Vielen Dank dafür!

JVA Zeithain – Freakz on Tour

Im Grunde geht es bei „Freakz on Tour“ darum: Jeder Musiker spielt zwei Lieder und überlegt sich dazu eine Moderation. Das wird dann bunt gemischt und abends direkt in den Freizeiträumen der Haftstationen als Freakshow präsentiert. Hier eines von vielen selbstgeschriebenen Liedern.

El Mono – Ein ehrlicher Kuss

Eine gefühlvolle Ballade aus dem letzten Open Air Konzert des Bandprojektes „El Mono“ vor dem Kreativzentrum der JVA Zeithain am 27.8.2015

Airwolf live am 9.6.2015 in der JVA Zeithain

Dreckiger Rock´n Roll aus Dresden, schön schnell und schön laut. Den Jungs hats gefallen.

Beitrag der Sächsischen Zeitung zum Konzert

DAGOBERT
live in der JVA Zeithain
Support: El Mono (Bandprojekt d. JVA Zeithain)
Sonntag, 26. April 2015 ab 15:00 Uhr
Eine Veranstaltung des Kunst im Gefängnis e.V. in Kooperation mit der JVA Zeithain

DAGOBERT

DAGOBERT

Schon nach den ersten Takten bemerkt man direkt, wie diese Musik gefehlt hat. Dagobert, der vor gar nicht so langer Zeit einem Kasper Hauser gleich mit seinen Schnulzenliedern von den Bergen nach Berlin gewandert kam, öffnet das zweite Kapitel aus seinem Fundus jener unzähligen Stücken, die er fünf Jahre lang in einer einsamen Berghütte in den Schweizer Alpen geschrieben hat. Und bereits beim zweiten Album des Künstlers hat es eine merkliche Veränderung gegeben: Stand auf dem selbstbetitelten Debut noch die Narration und Exzentrik des Schweizer Überlebenskünstlers im Vordergrund, ist »Afrika« ein viel musikalischeres Werk geworden. Die Stücke sind organischer, die charmante, eigenwillige Stimme des bestgekleideten Schweizers 2013 (GQ Magazine) fügt sich in die elf Stücke ein, schwelgt in ihnen, bricht im nächsten Moment wieder aus ihnen hervor. »Afrika« erzählt mit großer Melancholie von den Höhen und Tiefen des Lebens und der Liebe, gewährt einen intimen Einblick in das Leben Dagoberts. Hier sucht jemand einen Platz auf der Welt, der seinem romantischen Ideal entspricht, im Wissen, dass dieser Ort auf immer nur ein Gedankenspiel bleiben wird. Das ist traurig und schön zugleich – so handelt »Afrika« nicht nur von der Verzweiflung, sondern gleichzeitig von einer zarten Hoffnung und unstillbaren Lebenslust.

Im Frühjahr 2015 wird »Afrika« dann auch vielerorts live zu erleben sein, das erste Mal in der Geschichte Dagoberts wird er auf Tour von einer Backing – Band unterstützt. Im Zusammenspiel aller Beteiligten sind Dagoberts Stücke klein und fragil geblieben, wo es ihnen gut tut – und in epische Breite explodiert, wo es eben so sein muss. So zeigt sich »Afrika« als die musikalisch gewachsene Fortsetzung der intimen Erzählung des Dagobert Jäger. Und wenn dieser im titelgebenden Stück singt „Ich verschwinde aus der Zivilisation“, dann möchte man ihm entgegnen: Ja, tu das, erlebe deine Geschichten. Aber bitte komm wieder, um uns davon zu berichten! (Foto/Text: PR)

El Mono

kraftvoll-lyrische Rockmusik aus der JVA.

Seit Jahren gibt es in der JVA Zeithain unterschiedlichste Musikprojekte. Der überwiegende Teil davon ist auf dieser Homepage dokumentiert.

El Mono spielt überwiegend selbst komponierte Songs, kraftvoll wie Karo ohne Filter und lyrisch wie der lang ersehnte Brief von der Liebsten…

Medieninformation zum Konzert

JVA Zeithain – The FunkSoulBrothers

Ein weiteres Bandprojekt des Kreativzentrums der JVA Zeithain. 2014 schnappten wir uns ein paar Blackfunk-Klassiker und experimentierten mit dem Discosound der frühen Achtziger (ok – auch ein paar Reisser aus den Neunzigern…)„Get up! – Get yourself together and drive that funky soul!“ sang James Brown, prägte nebenbei den frühen Rap und schuf ein Bewusstsein gegen Rassismus und Selbstentwertung. Kraft- und gefühlvolle Musik, mit Achtung vor sich selbst und seinem Gegenüber, das ist unser Anliegen.
„Get up! The FunkSoulBrothers are in da house!!!“

Käptn Peng in der JVA Zeithain

Düstere Gedanken und elektronische Beats aus der JVA Zeithain

Der Autor dieser Zeilen war mehrere Jahre in Haft und am Ende fast ein fester Bestandteil des Kreativzentrums. Nach Jahren herben Drogen-Mischkonsums ist er nun clean, entlassen und zum zweiten Mal auf Therapie. Wir wünschen ihm alles Gute!

Religiöse deutsch-slowakische Popmusik aus der JVA Zeithain

Das Lied ist eine Hymne auf die Wichtigkeit der eigenen Familie und das „richtige Leben“ gegenüber Gott interpretiert auf einem Roland OR. Der Autor ist inzwischen entlassen. Wir wünschen ihm alles Gute!

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Heilig leben mit Gott

Rap aus der JVA Dresden

Rap ist im Vollzug ein bewährtes Mittel um die eigenen Gedanken in eine Form zu bringen. Mal zotig, anmaßend und subkulturell, mal selbstkritisch und geprägt von einer hohen Reflexion über die Welt und alles was auf ihr passiert wie in diesem Beispiel. Respekt.

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Welt in unseren Händen

Hier die komplette CD im MP3-Format als zip-Datei zum download

Banda Comunale in der JVA Zeithain

Banda Comunale, die Dresdner Marching Brassband bei ihrem jährlichen Konzert im Kreativzentrum der JVA Zeithain.

Reggaeband der JVA Zeithain

Seit Ende 2013 gibt es in der JVA Zeithain wieder ein Bandprojekt, welches sich mit altem jamaikanischen Rootska und -reggae beschäftigt. Hier zwei Mitschnitte live aus dem Kreativzentrum

223 – Rap aus der JVA Dresden

223 nennt sich diese Rap-Crew aus der JVA Dresden. Dieses Projekt wurde unterstützt von der Ehrenamtlichen Mitarbeiterin Fr. Schibalsky.

https://youtu.be/cdG6P1kCMaA>/p>

Eismund

Eismund“ heißt die neue Rockformation des Trarocktourprojektes des Outlaw e.V. Gespielt werden Oldies und Eigenkompositionen. Hier ein Mitschnitt aus ihrem ersten Auftritt vom Dezember 2013.

Hayirsiz-Kurdische Musik aus der JVA Dresden

Die Lieder sind alle selbstgeschrieben und handeln in der Regel von Sehnsucht nach Liebe und Freiheit.

Auszug aus der CD „Hayirsiz“.

hayirsiz
Cima tü naye

Hier die komplette CD im MP3-Format als zip-Datei zum download

Jackson7

Das Bandprojekt „Jackson 7“ entstand 2011 in der JVA Zeithain.
Wie alle Bandprojekte von Inhaftierten ist auch dieses Projekt sehr abhängig davon,
aus den bestehenden Möglichkeiten das Beste zu machen.
Wer kann was beisteuern, wann und wie kann geprobt werden, wer wird wann
entlassen? Ursprünglich orientierte sich diese Formation v.a. an Reggae und Skavorlagen, inzwischen erweitert sich das auf alle möglichen Experimente, auch selbst geschriebene
Titel kommen hinzu. Diese Musik (und diese Hemden) sind eher ungewöhnlich für
das Gefängnis. Ungewöhnlich, aber mit Stil und Überzeugung.

Auszug aus der CD „Neues aus der Versuchsanstalt“.

jackson7
A little Problem

Hier die komplette CD im MP3-Format als zip-Datei zum download

THE GOOD GUYS AND THE BAD GUYS

Nachdem Jackson (der Schlagzeuger von Jackson 7) entlassen wurde, brauchte es einen neuen Bandnamen: „The Good Guys and the Bad Guys“ (ein Titel der amerikanischen Folkpunkgruppe Camper van Beethoven) schien zu passen. Die Band verlagerte sich zunehmend von einer Liveband zu einem Studioprojekt.
Verschiedene Musiker und Nichtmusiker auf beiden Seiten der Eisenstäbe beteiligen sich daran.
Weitere musikalische Expeditionen sind geplant.

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The Good Guys and the Bad Guys

 

„Evil Zwiebel und die Original Zeithainer Gitterschnacksler“ (A tribute to Ernst Mosch)

Ein Fest der Volksmusik: Die „Fuchsgrabenpolka“ (DDR: „Am See“) aus der Hand eines Musikers der drei Jahre lang den Einflüssen des Kreativzentrums ausgesetzt war.
Fast alle Spuren dieses Meisterwerkes wurden von Evil Zwiebel selbst eingespielt und abgemischt, unterstützt von Frieda Detunator (Flügelhorn C3) und Sir Henry Koch (Klarinette).
An der Tuba: Käptn Haberkorn. Und das alles ohne einen Tropfen Alkohol…

trompete
Fuchsgrabenpolka

Gemischte Studioprojekte

Neben festen Bandprojekten gibt es auch Projekte, die sich speziell für einzelne Musikstücke zusammenschließen. Teilweise unter der Mitwirkung von musikalischen Kollegen des Allgemeinen Vollzugsdienstes.

studioprojekte

Schattenparker

Schattenparker stammt aus Delitzsch und wohnt jetzt in Leipzig.
Seit 1999 macht er Rapmusik, mit selbst produzierten Beats und selbstgeschriebene Texte.
Zusammen mit Orez Junk bildet er jetzt die Crew Hidden Characters.

schattenparker

Musikprojekt “ T4L „

„Das hoffentlich letzte CD-Projekt an diesem Ort. Die Zeit hier war eine wirkliche Erfahrung, stets begleitet von allem was diese Anstalt an Fachpersonal zu bieten hat. Hilfreich waren auch die vielen Gespräche mit meinen Mithäftlingen, denen ich hier auch danken möchte. Ich konnte etwas was mich vor 2 Jahren fast zerstört hat in Antrieb umwandeln. Das ganze Paket werde ich nun in der freien Wildbahn testen und ich werde gut darauf aufpassen.“
Sven Heuzeroth

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Musikprojekt „Liebespfand“

Seit meinem dritten Lebensjahr mache ich Musik. Begonnen habe ich mit Klavier,
später kamen Orgel und Keyboard dazu.
In den 80-er Jahren wurde dies durch eine Gesangsausbildung ergänzt.
Wenn ich Liebe fühle, lege ich meine Hände auf die Tasten meines Keyboards und lasse sie zu dem Gefühl eine Melodie finden.
So entstehen alle meine Lieder und im Laufe meines Lebens haben sich auf diese Weise mehr als 300 Lieder angesammelt. Viele auch mit Text.

liebespfand
Die komplette CD im MP3-Format kann per E-Mail als zip-Datei angefordert werden.

„Man with a Movie Camera“

Szenen aus einem experimentellen Stummfilm unterlegt mit neuer Musik.
Musik: Sven Heuzeroth & Co.